Samstag, 21. April 2007

Freitag, 13. April 2007

Sinnkonsum

Ruhe am Wasser

Strom

Dienstag, 10. April 2007

Sonnenspiele

Freitag, 23. März 2007

Nebelschwaden

Die Welt

Hier ich – da sie

den graubleichen Schleier gilt es zu durchdringen.









Und so wie die Morgensonne durch die Baumwipfel in den nebligen Wald scheint, so will auch ich scheinen. Suchend laufe ich durch den Nebel, verlassen, vergessen, auf der Suche nach etwas Lebendigen, das mir einen Sinn geben könnte. Zu essen, zu schlafen, wachen, träumen, sorgen, ohne Sinn ist dies alles nur die Hülle. Den Kokon den gilt es abzustreifen, um dem Licht entgegen zu fliegen, denn der Nebel hält sich nur am Boden.


Sum Sum, die Morgenröte taucht alles in ein schaurig schummriges Licht, dessen Wärme in der Weite liegt. Noch lange liege ich auf der Wiese und schau den Wolken zu, wie sie Ihre Bilder auf und abtragen, einen Pinselstrich setzen oder eine neue Farbe mischen.

Während sich die wohlige Wärme sanft um mich legt, betrete ich den Pfad. Ein schmaler Weg führt durch das Unterholz zu einer Lichtung. Die Wipfel der umrahmenden Bäume hüllt die Morgensonne in ein majestätisches Kupfer. Die Lichtung ist klein und doch hell, auf dickes Moos gebettet strecken einige Vergiss-Mein-Nicht sich den nahenden Strahlen entgegen.

Einen Moment kann ich nicht zwischen Wach und Traum unterscheiden. Alles scheint sich zu drehen, so als hätte sich die Welt im dunkel neu justiert. Neu – immer neu – hell – schön- interessant. Dann spricht er zu mir:

Nur weil der Schleier sich nicht lichtet vergisst dein Herz nicht den Schlag. Auch wenn der Vogel zu beschäftigt ist zum Singen geht die Sonne trotzdem auf. Warum versuchst du auch das Wasser zu überreden flussaufwärts zu laufen? Alles hat eine Richtung mein Guter. Vielleicht kein Ziel, aber eine Richtung. Auch du. Wie ein schlechter Wissenschaftler sollst du sein. Dich genau beobachten, bis du das wesentliche nicht mehr sehen kannst.

Gedanken durchblitzen seine Rede: Aber hat sie mich nicht hierhin gebracht? Die Selbsterkenntnis die doch keine war? Ach wie sehr war ich doch davon überzeugt die tiefsten gründe meiner Seele gesehen zu habe. Und wie oft irrte ich von Haus zu Haus, der Straße so sicher ergeben, dass mein Ziel am Horizont entschwand. Wie oft folgte ich dem verlockenden Ruf des Gasthauses, nur um mich im Warmen nach der Kälte der Straße zu sehnen. Und während ich meinen Körper betäubte, damit die Schreie meiner Seele in meinem Kopf verstummten, so nannte ich es doch Ich. Es muss also etwas da gewesen sein, etwas was die Möglichkeit enthielt mich zu retten, mich den Verlorenen.

Es betrübt meine Seele, die deine so zu vernehmen, mein Junge. Doch siehe die Zwiebel. Auch sie ernährt sich aus den äußeren Schichten. Doch will Sie zum Licht, so muss Sie diese schützende Hülle durchbrechen. Sie will zum Licht und so wird sie zum Licht gelangen. Auch du kannst zum Licht gelangen, aber nur wenn du realisierst, dass dies der einzige Weg zu deinem Glück, zu deinem Leben ist. Wir sind alle Kinder des Einen. Und nur versöhnt im Licht und vereint mit uns selbst werden wir die Gemeinsamkeit erkennen.

Sanftes Sonnenlicht fällt auf mein

Gesicht während ich erwache.

Sinnkonsum bei n-tv

Neuer Trend "Sinnkonsum"


So titelte im Januar eine Schlagzeile des Nachrichtensenders n-tv.de.
Weiterhin vermeldet die Schlagzeile : '"Sinnkonsum", Service, Tradition und sogar eine neue Lust am Luxus rücken stattdessen stärker in den Blick der Verbraucher.'

Das Sinnkonsum-Blog gab es zu dieser Zeit allerdings noch gar nicht. Wie konnte also n-tv davon wissen? Aber es wird noch seltsamer: 'Stattdessen sei derzeit ein deutlicher Trend zu "Sinnkonsum" zu beobachten.', liest man weiter hinten in der Meldung, wenn man sich nicht von den aktuellen Börsenkursen, oder von der Werbung für das Tagesgeldkonto oder dem Kreditrechner hat ablenken lassen. Und nun spricht der Trendforscher:

'"Es geht vielmehr darum, sich inspirieren zu lassen", sagt der Trendforscher. So erfreuten sich etwa "Concept-Stores" zunehmender Beliebtheit.'


Aha! Und wieso hat sich dann niemand bisher die Domain www.conceptstores.de registriert?
Da lass ich mich doch glatt mal inspirieren...

Vielen Dank liebes n-tv für diesen tollen Beitrag.

Donnerstag, 22. März 2007

infinity

Donnerstag, 8. März 2007

Regenbogen

Freitag, 16. Februar 2007

Wir ...

Die Stille liegt verträumt im Raum und zwischen unser beider Augen. Du bist mir nah und siehst mich an, mein Auge will an deinem Blicke saugen, der sich in gleichem Maß nach mir verzehrt; noch nie hab' ich so sehr begehrt, was mir bereits gegeben war. So liegst du da, den sanften Kerzenschein auf deiner Haut, und Schattenspiele flackern dort, als gingen sie mir schwer verliebt zu Händen. Doch stirbt das Licht, ich muss die Sicht beenden: die Finsternis umarmt uns, du bist fort.

Für den Moment verlassen sterb' ich hin, ich kann nichts seh'n und deshalb nichts mehr fassen. Da formt sich Eins, aus zwei getrennten Massen; nun seh' ich's nicht, ich spür', dein Herz ist meins. Im schwarzen Ozean halt ich dich fest und kann mich selbst in ihm nicht mehr verlieren, die Welt umher hört auf zu existieren, die Zeit hat einen großen Kreis gemacht. Zwei Liebende entschlafen in die Nacht, und nichts mehr ist, an dem sie noch erfrieren.

Samstag, 10. Februar 2007

Tagesanbruch

"Die Sonne. Was? Geht auf?", denkt ER und blinzelt voller Gier, doch auch noch schüchtern erstem Lichterglanze zu, dem ersten Strahl seit endlos währ'nder Zeit vergang'ner sonnenloser Tage. "Ach ja ...", daß es das gibt fällt ihm gerade wieder ein, das muß er nun zuerst begreifen, keine Zeit den Sonnenschein auf bleicher Haut zu spüren. Je höher sich der Feuerball am Horizont erhebt, so nährt sich auch ein neuer Glaube, daß das Licht in seine Welt zurückgekommen, fast herangeschlichen ist. Da merkt er schon, daß nun, was Sommertage immer fordern, der Abschied von der Dunkelheit begangen werden muß. Die strahlend schöne Finsternis, die er zu lieben lernte, als die Sonne, jene Hure, ihn das letzte Mal verließ. So brennt es sich durch den Verstand, das Licht, und trifft ihn mitten in sein Herz, der Degen einer schrecklichen Geliebten, sehnsuchtsvoll doch grimmig fordernd, was ihr Eigen ist. Noch röchelt er verwegen vor sich hin, der Held, das Bild der Dunkelheit in den lebendigen Gedanken, doch ranken sich die ersten Blitze efeugleich und unerbittlich durch die Mauer des Verstands. Zerbricht der letzte Schild vor einem kindlich reinen, strangulierten Herzen, zerbrechen auch die Schmerzen aller ewigen Verluste, die auf das Rad des Schicksals sind gespannt. Da streckt sich schon die Hand, noch vor dem off'nen Aug', dem Kusse prallen Sonnenlichts entgegen. "Von Wegen!" meldet sich noch der Verstand, doch klingt nur leise wie aus einem Traume her, und schwer wiegt schon der Liebe Gold in einem auferstand'nen Herzen.

Mittwoch, 31. Januar 2007

Zwischen den Sekunden

Da stand ich nun vor einem ausgekippten Aschenbecher, zwischen leeren Flaschen und sich auftürmenden Pizzaschachteln, und war bloß noch eine Sekunde vom Bodhisattva entfernt, diese eine, verdammte Sekunde, die mit dem ersten Atemzug meines Lebens begonnen hatte. Ich wollte mich töten, weil mir die anderen Menschen dermaßen auf den Sack gingen, dass ich eher sterben wollte, als ein Leben voller transzendentaler Extase in Gesellschaft dieser Idioten zu verbringen. Da wurde mir bewusst, dass ich eigentlich nicht (nur) diese Trottel gehasst habe, sondern das ganze verdammte Leben, mit all seinem Leid und seiner dämlichen Freude und diesen scheiß lachend heulenden Gesichtern. Dann lief auf einmal der Song "I disappear" und getreu demselben Motto hab ich "Auf Wiedersehen" gesagt und zum ersten mal in meinem Leben wirklich auf alles geschissen. Hat Spaß gemacht.

Montag, 29. Januar 2007

Google

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ungefähr 70.000 für allinurl: konsum.

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ungefähr 9 für konsumsinn.

Konsum

Der Begriff Konsum (lat.: consumere = verbrauchen) bezeichnet

* in der Volkswirtschaftslehre den Erwerb bzw. Verbrauch von Gütern zur Befriedigung persönlicher Bedürfnisse, siehe Konsum
* einen personenbezogenen Verbrauch
* allgemein die aus dem 19. Jahrhundert stammende Konsumgenossenschaftsbewegung
* in Deutschland die Vorläufer der ehemaligen Konsumgenossenschaft co op AG
* in der Schweiz volkstümlich eine Detailhandelskette, siehe Coop (Schweiz)
* in Österreich eine ehemalige Lebensmittelmarktkette, siehe Konsum (Österreich)
* deren Nachfolgerin Salzkammergut-Konsum
* eine Handelskette in der DDR, siehe Konsum (DDR)
* in Dresden die seit 1888 bestehende Konsumgenossenschaft „Konsum Dresden eG“
* eine schwedische Lebensmittelmarktkette, siehe Konsum (Schweden)

(Quelle: Wikipedia.de)

Sinn

* Drehrichtung („Uhrzeigersinn“)
* Sinn (Semantik), die Bedeutung eines Satzes, den Gehalt von Worten
* Sinn (Metaphysik), Ziel, Zweck, Absicht, Wert, im speziellen den Sinn des Lebens
* eine innere Beziehung, ein Gefühl zu etwas, mit drei Unter-Bedeutungen: Sensibilität für etwas, Neigung zu etwas, Fähigkeit zu etwas, z.B. „Sinn für Humor“, „Geschäftssinn“, „Gemeinsinn“
* Sinn (Wahrnehmung), Wahrnehmungsorgane von Lebewesen
* einen Fluss in Hessen und Bayern, siehe Sinn (Fluss)
* eine Gemeinde im Lahn-Dill-Kreis in Hessen, siehe Sinn (Hessen)
* einen Hersteller mechanischer Uhren in Frankfurt am Main, siehe Sinn (Uhrenmarke)

(Quelle: wikipedia.de)